| Sie möchten es sich vor dem Kamin gemütlich machen und dabei auch noch viel Geld sparen, weil die teure Gas-Heizung oder Öl-Heizung nur noch auf Sparflamme laufen muss?
Dann sollten Sie aber auch versuchen, den optimalen Heizwert aus dem Brennholz herauszukitzeln, damit es auch richtig warm wird: Entscheidend ist dabei die Feuchtigkeit des Kamin-/Brennholzes! Diese sollte bei maximal 20% liegen, denn je geringer die Restfeuchte der Holzscheite umso höher ist die Energieausbeute. Außerdem verschmutzt zu feuchtes Holz auf die Dauer auch Ihren Schornstein wesentlich schneller, da bei niedrigerer Verbrennungstemperatur sich Wasserdampf und Ruß eher im Schornstein niederschlagen!
Ein paar Tipps zum Umgang mit Kaminholz:
- Nutzen Sie unbedingt nur naturbelassenes, lange gelagertes und trockenes Holz mit maximal 20% Restfeuchte.
- Das Holz sollte in für Ihren Kamin geeignete Scheite oder Stücke zerlegt sein, die vor der Lagerung gespalten wurden. Bedenken Sie dabei auch: Je kleiner die Scheite umso besser trocknet das Holz!
- Die optimale Lagerungsdauer beträgt je nach Holzart zwischen 2 bis 3 Jahren.
- Das Lagerort sollte vor Regen und Feuchtigkeit zumindest grob geschützt sein, z.B. unter einem Dachüberstand an der Hauswand oder in einer belüfteten Gartenhütte. Der Keller eignet sich als Lagerort praktisch nur, wenn das Holz bereits vollständig getrocknet ist.
- Als Kreuzstapel geschichtet kann es am besten trocknen. Da Holz viel Luft zum Trocknen braucht, sollten Sie es nicht in Planen oder geschlossenen Behältern komplett verpacken.
Autor: Friedrich Kronenberg |