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Die meisten Girokonto-Angebote werden mit markigen Sprüchen beworben. Beispiel: Commerzbank. Das Commerzbank Girokonto wird mit der Aussage beworben, dass es kostenlos sei. Die Gebühren würden einfach abgeschafft. Nun nimmt es die Commerzbank in der Werbung mit der Vollständigkeit nicht so genau, denn natürlich ist das Commerzbank Girokonto grundsätzlich gebührenpflichtig - es kostet also Gebühren, es sei denn, man erfüllt einen monatlichen Mindestgeldeingang von 1.000 Euro. Jede Angestellte, die nur halbtags tätig ist (vielleicht weil sie nebenbei noch Hausfrau und Mutter ist), bekommt also kein kostenloses Girokonto bei der Commerzbank, wenn sie den monatlichen Gehaltseingang von 1.000 Euro nicht schafft (was bei einer halbtagsstelle nun wirklich unüblich wäre). Die Werbung der Commerzbank ist also zumindest unvollständig, wenn auch nicht irreführend. Schließlich kann man unter halbwegs normalen Bedingungen ein kostenloses Girokonto bei der Commerzbank erhalten, so dass man hier nicht von Mogelpackung sprechen kann. Es gibt aber auch Angebote bei Girokonten, die nicht von ungefähr ein kostenloses Girokonto ohne Bindung an einen Mindestgeldeingang versprechen, so etwa die Norisbank. Dort erhält man entsprechend ein kostenloses Girokonto, auch wenn man die 1.000 EUR (wie sie etwa von der Commerzbank gefordert werden) nicht schafft. So gesehen muss man also aufpassen bei der Wahl des Girokontos: das Girokonto ist, je nach Anbieter, nur dann kostenlos, wenn es zu den eigenen Einkommensverhältnissen passt.
Name: André Bonin E-Mail: info@girokonto-angebote.de
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