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Lieber privat oder lieber gesetzlich versichern? Wer sich heute selbständig macht, Freiberufler ist oder zu den gut verdienenden Angestellte gehört, kann in die private Krankenversicherung wechseln. Selbständige und Freiberufler können ohne das Erreichen bestimmter Einkommensgrenzen in die private Krankenversicherung wechseln. Angestellte müssen freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sein und somit die Beitragsbemessungsgrenze überschreiten.
Im Jahr 2006 liegt Sie bei einem Jahreseinkommen von mind. 47.250 EUR, hierzu gehören aber auch das 13. und 14. Monatsgehalt und alle wiederkehrenden Zahlungen, die ein Angestellter erhält. Um die Einkommensgrenze zu erreichen, dürfen aber einmalige Zulagen oder z.B. Schichtzulagen die nur aufgrund von Mehrarbeit erreicht wurden, nicht hinzu addiert werden.
Außerdem können auch Beamte und Studenten in die private Krankenversicherung wechseln. Beamte können diese grundsätzlich ohne irgendwelche Einkommensgrenzen tun. Sie müssen allerdings nur den Anteile Ihrer Heilkosten versichern, der Ihnen von Ihrem Dienstherren nicht erstattet wird. Diese ist meist der Fehlbetrag zwischen 50% bis 80% Heilkostenerstattung und die tatsächlichen Kosten.
Auch Studenten können in die private Krankenversicherung wechseln, allerdings können sie es nur zu bestimmten Zeiten tun. Zum Beispiel in den ersten zwei Fachsemestern Ihres Studiums oder nach Ende der Familienversicherung, wenn also die elterliche Mitversicherung wegfällt. Auch Studenten die das 30. Lebensjahr erreichen, müssen sich selbst kranken versichern und finden in der privaten Krankenversicherung oft die günstigere und leistungsstärkere Versicherungsform für sich.
Gerade die Personengruppen die die Möglichkeit haben in die private Krankenversicherung zu wechseln, nehmen dies oft wahr, da Sie i.d.R. deutlich bessere medizinische Leistungen erhalten und dafür oft wenige Beitrag zahlen müssen. Nicht nur Zuzahlungen für Medikamente und Heilmittel können durch die Private gespart werden, sondern auch das Eintrittsgeld bei Hausarzt, was auch als Praxisgebühr bekannt ist, kennen privat versicherte nicht. Spätestens seit der Gesundheitsreform mit der Aufforderung zur privaten Versicherung des Zahnersatz und einer Minimalversorgung der gesetzlichen Kassen durch die Pauschalbeträge, wechseln viele Menschen sehr viel lieber in die private Krankenversicherung.
Name: Robert Jacobi E-Mail: robert-jacobi@gmx.de
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