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Warum die DSL Anbieter auch in den nächsten Jahren nicht in der Lage sein werden, Deutschland flächendeckend mit DSL zu versorgen.

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Die DSL Anbieter haben das World Wide Web revolutioniert. Die quälend langen Wartezeiten beim Seitenaufbau und vor allem beim Download von Dateien gehören der Vergangenheit an. Obwohl die Grafiken auf den Internetseiten heute wesentlich größer sind als früher und zudem durch Flash Animationen ergänzt werden und obwohl heute viel größere Datenmengen aus dem Internet heruntergeladen werden, verlaufen die Downloads heute dank der DSL Technik wesentlich schneller und problemloser als in den Anfangszeiten des Internets. Die günstigen Preise der DSL Anbieter sind ein weiteres Argument, das für Breitband spricht. Um die Angebote der DSL Anbieter nutzen zu können und um die vielen Vorteile von ADSL genießen zu können, braucht man zunächst einen Telefonanschluss. Hinzu kommen der eigentliche Breitbandanschluss sowie die nötige DSL Hardware, also das DSL Modem und der DSL Splitter. Allerdings ist DSL leider nach wie vor nicht in allen Gebieten Deutschlands verfügbar. Es wird auch in absehbarer Zeit keine flächendeckende Versorgung mit Breitband in der Bundesrepublik geben. Dies liegt am deutschen Telefonnetz beziehungsweise an den verlegten Telefonleitungen. Diese waren ursprünglich nur zum Telefonieren gedacht, also für Datenübertragungen in einem Frequenzbereich bis zu rund 3 kHz. Für DSL müssen diese Leitungen jedoch Frequenzen über 2 MHz verkraften. Außerdem unterscheiden sich die Leitungsquerschnitte stark voneinander. Die Deutsche Bundespost verlegte stets dicke Kupferkabel, die allerdings auch recht teuer waren. Diese sind im Gegensatz zu den höheren Kabeln, die in den vergangenen Jahren von der Telekom verlegt wurden, für DSL geeignet. Um allerdings eine flächendeckende Versorgung mit DSL in Deutschland herzustellen, wären Milliardeninvestitionen nötig.

Name: Manuel Meister
E-Mail: m.meister@web.de

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