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Voice over IP - Telefonieren übers Internet
 

Instant Messenger als All-in-1-Kommunikator

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Bereits 1918 startete die Deutsche Reichsbahn erste Versuche mit Funktelefonen zu kommunizieren. 7 Jahre später bot sich im Zugverkehr ein Telefondienst für den Steckenabschnitt Hamburg-Berlin. Ende der 50iger Jahre folgten die ersten Autotelefone und Mitte der 80iger Jahre das erste analoge C-Netz in dem mit kofferförmigen „Portables“ unterwegs telefoniert werden konnte. Das flächendeckende digitale Mobilfunknetz (D-Netz) erreichte etwa Anfang der 90iger Jahre Deutschland und Österreich. Während seiner weiteren Entwicklung verlor das Mobiltelefon merklich an Größe und Gewicht und gewann durch zusätzliche Funktionalitäten. Mittlerweile fungiert das Handy als Uhr, Fotoapparat, Filmkamera, Radio, MP3-Player, Navigationsgerät, Taschenrechner, Terminkalender, Wecker, Internetportal und Spielkonsole und natürlich auch als Telefon. Der europäische Mobilfunk arbeitet nach GSM-Standard und verwendet Frequenzen zwischen 900 MHz und 1900 MHz (Triband-Handy). UMTS benutzt sogar um die 1800 bis 1900 MHz. Wenn über das Internet Protokoll (IP) digitalisierte Sprachpakete transportiert werden, ist die Rede von VoIP (Voice over Internet Protokoll). Durch das Aufkommen von Instant Messenger hat sich diese Art der Kommunikation rasch verbreitet: Die kostenlose internationale Telefonie über das Internet zwischen zwei Computern ist inzwischen weit verbreitetet. Die flat fee telephony erobert langsam auch den Mobilfunksektor. Mobile VoIP-Telefonie mit Handicaps Derzeit wird überwiegend das W-Lan/Wi-Fi-Netz bei der VoIP-Telefonie für das Handy genutzt. Entsprechende Spezialgeräte sind auf dem Markt verfügbar. Der Gebrauch ist recht eingeschränkt, da die Nähe zu einem entsprechenden Netzwerk (z.B. Hotspot) Voraussetzung ist. Fast kostenlos telefonieren mit Handy & VoIP Ein Anbieter aus den USA kündigt für 2008 eine reine Softwarelösung für die mobile VoIP-Telefonie an. Sie fordert keine speziellen Endgeräte oder Netze. Ein gewöhnliches datenfähiges Handy ist ausreichend. Qporter ist bisher als Instant Messenger für Handy und PC bekannt. In Konkurrenz zu SMS und MMS bietet er weitaus preisgünstigere Wege per Text, Sprache, Bild und Video – auch mit ganzen Gruppen - zu kommunizieren. Die neue Offerte der Firma Qnective Inc. ist das Telefonieren über VoIP mit dem normalen Handy. Die Innovation: Qporter-Technologie überträgt die digitalisierten Sprachpakete nicht nur über W-Lan/Wi-Fi, sondern nutzt auch zustätzlich UMTS, 3G und GPRS. Damit ist das Telefonieren via VoIP auch bei schlechteren Netzen und mit ganz normalen Handys möglich. Das Ergebnis: Mobile IP-Telefonie ohne Qualitätsverluste und mit mehr Kostenersparnis. Für den Service wird voraussichtlich eine geringe Monats-Gebühr erhoben. Der angefallene Datentransfer wird mit der jeweiligen Telefongesellschaft abgerechnet. Das Transfervolumen von Sprachpaketen fällt mit durchschnittlich 1 Mb pro Minute bzw. 12.4 Kb pro Sekunde sehr gering aus. Eine Textnachricht mit Umfang einer DINA4-Nachricht verbraucht etwa 1kb. Bei Fotos und Videos – je nach Auflösung bzw. Länge – fallen entsprechend mehr Daten an. Generell lohnt sich eine Flatrate bzw. ein Datenabo. Eine Liste mit den aktuellen Angeboten und Tarifen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist unter qporter.de zu finden. Laut Aussage von Oswald Ortiz, Chief Executive Officer von Qnective Inc., wird die neue Offerte von Qporter Anfang 2008 verfügbar sein VoIP im Business-Segment Oswald Oritz gab außerdem bekannt, dass auch eine spezifisch angepasste B2B-Lösung für Unternehmen konzipiert wurde. Sie verspricht eine verschlüsselte und somit absolut abhörsichere Datenübertragung per VoIP. Die neue Qporter Business-Edition wendet sich vor allem an sicherheitsbewusste Firmen mit hochsensiblen Daten.

Name: Jürgen Bauer
E-Mail: juergenbauer76@web.de

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