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Ist Rom immer eine Reise wert?

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Rom ist schön, warm, charmant und temperamentvoll! Viele Wege führen in die italienische Hauptstadt, am einfachsten ist es dennoch mit dem Flugzeug. Und genau darin haben sich unsere virtuellen Freunde Louise, Cindarella und Max von www.friendsRus.de begeben, um in die "ewige Stadt" zu fliegen. Hier ist ihr Erlebnis-Reise-Bericht mit einigen guten Tipps für euch: Donnerstag, gegen 18 Uhr ging der Kurztrip los. Da alle drei in Berlin wohnen, flogen sie mit der Air Berlin von dem Flughafen Berlin-Tegel nach Rom. Zwei Stunden dauerte der Flug und so landeten sie entspannt auf dem Flughafen Aeroporto di Fiumicino. Dieser liegt ca. 30 Kilometer vom Zentrum Roms entfernt, aber das ist kein Problem, denn direkt vom Flughafen geht ein Zug zum Hauptbahnhof, dem Termini mitten in Rom. Kostet ca. 9 Euro und dauert ungefähr eine halbe Stunde.

Louise, Cindarella und Max hatten sich schon von zu Hause um eine Übernachtungsmöglichkeit gekümmert und zwei Zimmer im Hotel Philia (Via Palestro) nahe der Termini gebucht. Leider wussten sie nicht so richtig, wo genau sich das Hotel befindet und liefen erstmal genau in die andere Richtung. Trotz Stadtplan fehlte ihnen jegliche Orientierung, bis sie von zwei Deutschen angesprochen wurden, die ihnen den Weg erklärten. Am Hotel endlich angekommen, stellte sich heraus, dass es wirklich nur 200 Meter vom Hauptbahnhof entfernt ist! Super Lage also! Die Zimmer des Hotels waren wirklich in Ordnung, die drei gingen in der Nähe noch etwas trinken, um dann gegen Mitternacht mittlerweile ziemlich erschöpft ins Bett zu fallen. Am Freitag morgen ging es dann gegen 10 Uhr für die drei los: Rom entdecken hieß das Motto und so machten sie sich auf den Weg zum Termini (Hauptbahnhof). Die drei hatten nach einem Blick auf den Stadtplan beschlossen, mit der U-Bahn (Fahrkarte für 75 Minuten kostet nur 1 €) Richtung Colosseum und Forum Romanum zu fahren. Blöd nur, dass die U-Bahn, wie so oft in Italien, streikte. Aber die Sonne lachte, es herrschten 25 Grad und so beschlossen Louise, Cindarella und Max sich per Fuß auf den Weg in Roms Mitte zu machen. Über die Via Cavour ging es direkt zum Forum Romanum und den anderen umliegenden historischen Bauten.

Nach ca. 15 Minuten standen die 3 bereits staunend an der ziemlich großen und beeindruckenden Anlage des antiken Roms mit dem Forum Romanum, Forum Augusti und vielem mehr. Weiter ging's zum Monumento a Vittorio Emanuele II, einem faszinierenden Gebäude, von dem man von oben einen wirklich schönen Blick auf Rom hat. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es über die Via del Corso weiter zum Fontana di Trevi, dem größten und berühmtesten Brunnen Roms. Dieser befindet sich an einem kleinen Platz, umringt von Häusern und wahnsinnig viel Touristen. Jeder, der eine Münze über die linke Schulter in den Brunnen wirft, soll wieder nach Rom zurückkommen, und offensichtlich riskieren es nur wenige Touristen, dieser Legende keinen Glauben zu schenken. Und so warfen auch Louise, Max und Cindarella je ein 5 Cent-Stück in den Brunnen, um nochmals nach Rom zu kommen. Denn die Stadt ist wirklich fantastisch. Trotz mittlerweile etwas schwerer Füße ging es weiter zum Piazza di Spagna, auf dem Weg dorthin kamen die drei an vielen kleinen Boutiquen und Läden vorbei, worüber besonders die Mädels Louise und Cindarella glücklich waren. Und so kauften sie Schuhe, Schmuck und kleine Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Max bewunderte währenddessen die ausgesprochen schönen historischen Gebäude, die in der ganzen Stadt zu finden sind.

Am Piazza di Spagna angekommen, staunten sie nicht schlecht, wieviel Menschen auf der direkt am Platz gelegenen Spanischen Treppe saßen. Unglaublich! Die Treppe ist eine super Gelegenheit zum Sitzen, Schauen und Entspannen. Und auch zum Flirten. Aber dazu später mehr! Nach einer Stunde "Sehen und Gesehen werden" setzten die drei ihren Trip fort und es ging quer durch die Stadt zum Colosseum, dem größten geschlossenen Bauwerk der römischen Antike und irgendwie auch dem Wahrzeichen Roms. Wer hat dieses Gebäude nicht schon auf Fotos gesehen? Umso beeindruckender war es für Louise, Cindarella und Max, jetzt vor dem Colosseum live zu stehen. Und so war es auch selbstverständlich für die drei, sich an die etwas längere Besucherschlange anzustellen, um das ehemalige Amphitheater der Flavier von innen zu sehen.

Leider wird im Inneren an einigen Stellen gebaut bzw. restauriert, dennoch ist es ein einmaliges Erlebnis, dort drinzustehen. Und wie die drei da so standen, merkten sie, dass sie vor lauter Laufen und Staunen außer dem Frühstück bisher nix gegessen hatten. Und so suchten sie sich in der Nähe erst mal eine kleine Trattoria, in der sie NATÜRLICH eine Pizza aßen. Lecker! Mittlerweile war es schon 17 Uhr, die drei waren doch ziemlich erschöpft und Louise musste sich unbedingt andere Schuhe anziehen. Max und Cindarella hatten ihr ja mehrmals gesagt, sie solle sich umbedingt bequeme Schuhe anziehen, aber sie wollte ja nicht hören. Und wie heißt das Sprichwort: "Wer schön sein will, muss leiden!". Schön war auf jeden Fall, dass sich direkt am Colosseum eine U-Bahnstation befindet und der Streik mittlerweile auch vorbei war! Nur zwei Stationen in der doch etwas stickigen U-Bahn mussten die drei zurücklegen, um wieder an der Termini zu sein. Ein paar Minuten später waren sie schon im Hotel und schliefen vor lauter Erschöpfung erstmal ein halbes Stündchen. Louise zog ihre etwas bequemeren Cowboystiefel an, die Mädels legten noch mal etwas Mascara nach und dann ging es los. Ziel? Erstmal wieder zur Spanischen Treppe. Vom Termini fährt direkt eine U-Bahn (Übrigens gibt es in Rom nur zwei Linien, dafür fahren mehr Busse) zum Piazza di Spagna. Am Termini haben sich die drei noch mit Süßem und Getränken eingedeckt, so ein kleines Picknick auf der Spanischen Treppe macht garantiert Spaß, dachte man sich. Und es wurde wirklich noch ein schöner Abend für Louise, Cindarella und Max. Sie saßen bis in die Nacht auf der spanischen Treppe, lernten eine Gruppe aus Nürnberg kennen, man plauderte, lachte und flirtete.

Besonders Max hatte viel Spaß während einer netten Unterhaltung mit einer Italienerin, die scheinbar ein Auge auf ihn geworfen hatte. Die beiden tauschten übrigens auch E-Mail-Adressen und stehen noch heute in Kontakt. Wer also ein bißchen flirten will, ist an diesem Ort genau richtig. Gerade abends treffen sich hier wahnsinnig viele junge Menschen aus verschiedenen Ländern und man lernt schnell neue Leute kennen. Gegen Mitternacht machten sich unsere drei Freunde wieder auf den Heimweg. Zu ihrem Entsetzen mussten sie feststellen, dass die U-Bahn längst nicht mehr fuhr. Mittlerweile war es logischerweise schon dunkel und sie hatten überhaupt keine Ahnung, wie sie jetzt am besten zum Hotel kommen würden. Um schnell und sicher nach Hause zu kommen, hüpften sie schnell in ein Taxi, welches sie für ca. 8 Euro zum Hotel fuhr. Durch drei geteilt, konnten sie über den Preis wirklich nicht meckern. Müde, aber sehr glücklich schliefen sie schließlich ein. Wie es weiterging und viele schöne Fotos gibts hier: http://www.friendsrus.de/index.php?act=4&menu=2&news_id=593

Name: Jascha Beck
E-Mail: beck@friendsRus.de
 

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