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Wenn Sie sich für eine Brust-OP entscheiden wollen, dürfen wir Ihnen zwar keine medizinische Beratung geben, möchten Ihnen folgende Informationen mit auf Weg geben, damit Sie gut vorbereitet den richtigen Chirug finden ...
Was tun, wenn der Busen nicht gefällt? Viele Frauen finden Ihren Busen nicht wohlgeformt, zu klein oder zu groß. Wenn dies für Sie zu einem echten Problem wird sollten Sie sich beraten lassen. Unser Tipp: proaesthetic, die Heidelberger Klinik für plastische und kosmetische Chirurgie hilft Ihnen. Wenden Sie sich im Vertrauen an die dortigen Fachärzte der Plastischen und aesthetischen Chirurgie und besprechen Sie in aller Offenheit Ihre Vorstellungen und Pläne.

Begriffe rund um die Brust-Op erklärt:
1. Brustverkleinerung
Eine Brustverkleinerung (lat.: Mammareduktionsplastik) ist eine Operation zur Verkleinerung großer Brüste.
Die Indikation, d. h. der Anlass einer solchen Operation kann kosmetische oder auch medizinische Gründe haben. Eine relative Indikation ist der Wunsch nach einer kosmetischen Verbesserung.
Die Grenze zwischen dem rein kosmetischen Anlass und einer medizinischen Notwendigkeit der Operation liegt nach Ansicht verschiedener Fachärzte bei einem Gewicht von ca. 500 g, das bei einer Operation auf jeder Seite der Brust zu entfernen wäre.
Eine absolute Indikation sind Beschwerden, meist Schmerzen im Bereich von Brustbein und Rücken). Typisch sind Wundheilungsstörungen nach Brustkorboperationen (Thoraxoperationen) mit Eröffnung des knöchernen Brustkorbes (Thorax). Dabei wird das Brustbein (Sternum) vertikal in voller Länge durchtrennt. Die knöcherne Ausheilung des durchtrennten Brustbeines kann sich durch eine sehr große Brust als Problem erweisen.
Auch bei Männern mit stärkerem Brustansatz kann eine Mammareduktionsplastik indiziert sein. Hormonell bedingtes Brustwachstum bei Männern ist häufiger, als allgemein angenommen wird, und für die betroffenen Patienten psychisch sehr belastend. Die Operation erfolgt in Narkose.
Problematisch ist, dass die Brustwarzen mit dem Warzenhof erhalten bleiben müssen. Die Brustwarzen werden ringförmig umschnitten. Entfernt wird das Drüsengewebe und Fettgewebe aus dem unteren Brustbereich sowie überschüssige Haut aus dem unteren Brustbereich. Sollte es dabei zu einer Unterbrechnung der Blutversorgung zu den Brustwarzen kommen, so stirbt der Bereich der Brustwarzen und der Warzenhöfe ab (Nekrose). Funktionell sind die Brustwarzen nach dem Stillen der Kinder nicht mehr erforderlich. Allerdings ist diese seltene Komplikation ein ästhetische Katastrophe für die Patientin. Bekannt geworden ist 1993 der Fall einer Patientin in Hannover, bei der diese Komplikation im Radio diskutiert wurde.
2. Brustvergrößerung
Die Brustvergrößerung (Brustaugmentation) ist eine Schönheitsoperation, bei der mit Hilfe von Implantaten aus Silikon weibliche Brüste künstlich vergrößert werden. Das Resultat nennt man umgangssprachlich auch Silikonbusen. Es werden in Deutschland jährlich mehr als 25.000 Brustimplantate eingesetzt. Es kann sich bei einer Brustvergrößerung allerdings auch um eine medizinisch indizierte Operation handeln. Nämlich unter Anderem dann, wenn eine entstellende Fehlbildung der weiblichen Brust vorliegt. Dies ist beim Polandsyndrom, der tubulären Brustdeformität oder beim Amazonensyndrom der Fall. Liegen derartige Mißbildungen vor, handelt es sich um eine Erkrankung im Sinne des Sozialgesetzbuches.
Bei der meist in Vollnarkose durchgeführten Operation wird von einem Facharzt für Plastische Chirurgie ein Hautschnitt gemacht, das Brustgewebe angehoben und eine Implantattasche gebildet, in die das Brustimplantat eingeführt werden kann. Anschließend schiebt der Chirurg das Implantat entweder teilweise unter den Brustmuskel oder er platziert es unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels, wobei das Brustgewebe selbst weitgehend unberührt bleibt. Der nötige Hautschnitt, von dem nach der Operation möglichst wenig zu sehen sein sollte, kann in der neu gebildeten Unterbrustfalte (transmammärer Zugang), um oder durch den Brustwarzenvorhof (transareolärer Zugang), in der Achselhöhle (transaxilärer Zugang) oder bei Verwendung von Kochsalzlösung auch im Bauchnabel erfolgen.
Die Hülle der Prothesen besteht heute in nahezu allen Fällen aus weichem Silikon; Hüllen aus Polyurethan werden nur noch sehr vereinzelt verwendet. Bei der Hüllenstruktur wird zwischen glatten und texturierten Ausführungen unterschieden; letztere verwachsen mit der Umgebung und verringern durch eine ungeordnete Ausrichtung der kollagenen Faserbündel in der Implantatkapsel die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer sogenannaten Kapselfibrose. Außerdem ist bei texturierten Implantaten die Wahrscheinlichkeit der Drehung des Implantats geringer.
Die Form der Hülle ist entweder symmetrisch rund/linsenförmig oder „anatomisch“: eine asymmetrische Form, die die natürliche Form der weiblichen Brust besser nachbilden soll. Die Vorteile letzterer Form werden diskutiert; da sie sich in Implantatlage nicht verdrehen darf, wird sie ausschließlich mit texturierter Oberfläche gefertigt. Mit Gel gefüllte Brustimplantate
Die Hüllen werden mit Kochsalzlösung oder mit Silikon gefüllt. Das zeitweise propagierte Sojaöl wurde wegen unzureichender chemischer Beständigkeit (es wurde „ranzig“) bereits nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen. Die Silikonfüllung stand einige Zeit lang im Verdacht, im Falle des (in früheren Jahrzehnten häufigen) Austretens aus einer defekten Hülle Autoimmunkrankheiten oder Krebs auszulösen. Der Verdacht konnte jedoch in aufwändigen, weltweiten Untersuchungen nicht bestätigt werden. Neuere Silikonimplantate werden zudem mit einer stabileren Hülle gefertigt, die die Gefahr eines Defekts stark reduziert; außerdem ist bei den neuesten Silikonimplantaten die Füllung i. d. R. chemisch vernetzt, so dass sie selbst im Fall eines Hüllenrisses ihre Form weitgehend beibehält und nicht ins umgebende Gewebe austritt.
Die Füllung mit Kochsalzlösung ermöglicht eine besondere Vorgehensweise, bei der das Implantat erst während der Operation nach dem Einbringen in die Operationswunde befüllt wird. Das ermöglicht einen kleineren Hautschnitt und in gewissen Grenzen auch ein individuelles Variieren des Volumens unter Sichtkontrolle. In einer speziellen Form als Expander ermöglicht ein unter die Haut gelegtes Ventil auch noch nachträglich Veränderungen des Volumens.
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