|
|
|
|
|
Gesehen: 346
Bewertungen: 0
|
|
Ein neuer Trend in der biologischen Herstellung von Bekleidung ist die Bambusunterwäsche. Doch nur wenige Menschen können sich vorstellen, wie man aus Bambus Wäsche und überhaupt Stoff herstellen kann. Da die Rohstoffe und Ressourcen der Erde deutlich weniger werden, denken auch die Industriezweige über neue Herstellungsmöglichkeiten für ihre Produkte nach. Für die Bekleidungsindustrie ist es besonders schwierig, denn zunächst müssen Stoffe hergestellt werden, bevor etwas genäht werden kann. Für diese Stoffe benötigt man Fäden, die erst gesponnen werden müssen und all dies soll auch noch wenig kosten und trendig, chic, modern, natürlich und umweltfreundlich sein. Die bekanntesten Naturmaterialien zur Herstellung von Kleidung sind die Wolle von Tieren wie Schafen und Lamas, die pflanzliche Baumwolle, Leinen sowie Seide. Materialien wie Jute und Hanf sind zu grob für Kleidung. Speziell für Unterwäsche muss das Material natürlich weich sein, warmhalten und gleichzeitig Feuchtigkeit aufnehmen können. Das kann der Bambus.
Bambus wächst in feuchten Regionen meterhoch und die Halme wachsen entsprechend dick. Diese Bambushalme wachsen aber biegsam und faserig. Die holzigen, festen Bambusstäbe, die man im Baumarkt kaufen kann, sind im Grunde genommen abgeschnittene Halme, die entkernt und getrocknet werden. Dadurch werden sie fest wie Holz. Für die Stoffherstellung aber wird die äußere Schicht der Halme entfernt dann jeder Halm in Fasern auseinandergezogen, vergleichbar mit dem Schälen von ungekochtem Spargel. Diese Fäden werden in mehreren Arbeitsprozessen von Maschinen immer feiner gezogen und schließlich wie Wolle zu feinem Garn gesponnen und aufgerollt. Aus diesem Garn kann man dann entweder maschinell Wäsche stricken oder Stoffe weben. (A-077195) Mehr zum Thema Bambus Unterwäsche
|