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Deutsche Sprache, schwere Sprache?? Ja, das ist wohl wahr. Aber wie kommt es, dass die deutsche Sprache so manchem Ausländer – und auch so manchem Deutschen – schwer zu schaffen macht? Nun, so einfach beantwortet werden kann das nicht, Fakt ist, dass die deutsche Sprache schon aufgrund ihrer Unregelmäßigkeiten und Sonderregelungen eine nicht gerade leicht zu lernende Sprache ist. Was den Deutschen selbst meist besonders schwer zu schaffen macht ist die Rechtschreibung. Diese hat sich im Laufe der Zeit auch immer wieder mal geändert (siehe die Reform, die vor ein paar Jahren offiziell geworden ist und als Neue Deutsche Rechtschreibung in die Geschichtsbücher eingegangen ist). Was es besonders auf sich hat sind die Fremdwörter oder die Wörter, die ursprünglich einen Fremdwortursprung haben und hier noch in ihrer Schreibung und in ihrem Aussehen als einstige Fremdwörter zu erkennen sind. Wörter aus anderen Sprachen können durch verschiedenste Wege in eine anderen Sprache gelangen, zum Beispiel als Lehnwort, als Fremdwort oder aber als Modewort, dass dann wieder nach einer gewissen Zeit verschwindet, vielleicht, weil auch die damit bezeichnete Sache wieder aus der Gesellschaft verschwunden ist. Ein schönes Beispiel für ein Lehnwort, also ein ursprüngliches Fremdwort, dass in die deutsche Sprache aber so integriert wurde, dass man nicht mehr auf einen Blick erkennen kann, das es mal ein Fremdwort war, ist das Wort Parkett. Diese stammt ursprünglich aus dem Französischen, wo das Wort parquet für „durch Schranken abgetrennter Raum“ oder aber auch „ voneinander abgegrenzte Flächen“ bedeutet. Es wurde wahrscheinlich im 18. Jahrhundert ins Deutsche entlehnt, bis ins 19. Jahrhundert wurde übrigens auch die französische Schreibweise beibehalten, erst später kam die eingedeutschte Version Parkett auf.
Name: Steffen E-Mail: steffen@torstenmaue.net
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