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Die falschen Schuhe haben vor allem bei älteren Generationen viele bleibende Schäden an den Füßen verursacht. Viele Jahre hieß es aus Fachkreisen zudem, dass auch Kinder sich durch das Tragen vermeintlich bequemer Turnschuhe, neudeutsch Sneakers, nur bedingt einen Gefallen erweisen. Die Folgen könne der so genannte Hallux Valgus oder die schon wenig angenehm klingende Hammerzehe sein. Dabei spielt vermutlich bei Hallux Valgus die genetische Disposition auch eine entscheidende Rolle, die aus orthopädischer Sicht keinesfalls unterschätzt werden darf. Hierbei liegt eine Verkrümmung oder Schiefstellung der Großzehe vor, aus der sich zunächst ein Fehlfunktion des Sehnenapparates und später schmerzhafte Entzündungen an Zeh und Fuß unter Einwirkung der Schuhe ergeben können, die den Patienten oder die Patientin lange begleiten, wenn nicht fachliche Hilfe zum Einsatz kommt. Die Auswirkung des falschen Schuhwerkes scheint aber sowohl bei Hallus Valgus als auch der äußerst unangenehmen Hammerzehe von großer Bedeutung zu sein. Das zeigen zumindest Untersuchungen von Patienten weltweit. Neben Schuhen geht ein Großteil der Erkrankungen scheinbar auch auf das Strumpftragen zurück, denn dies sorgt in gewissem Maße für eine unnatürliche Anordnung der Füße im Schuh selbst. Insbesondere das bei Damen beliebte Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen und zu schmaler Schuhspitze zählen zu den Hauptursachen dieser Erkrankungen im Fußbereich. Schon gelegentliches Verzichten auf Schuhe kann Besserung nach sich ziehen. Generell empfiehlt sich für Hammerzehe-Patienten der generelle Verzicht auf zu enges Schuhwerk. Der Grundsatz „wer schön sein will, muss leiden“ sollte längst ausgedient haben, wenn die Aussicht auf bleibende Haltungsschäden wenig Erfreuliches und regelmäßige Arztbesuche verspricht.
Name: Elke Lohre E-Mail: elke.lohre@onmeco.de
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