|
|
|
|
|
Gesehen: 2113
Bewertungen: 0
|
|
Im medizinischen Labor werden Analysen verschiedenster menschlicher Körperflüssigkeiten und Gewebe durchgeführt, so wird häufig auch eine Urinuntersuchung im Labor vorgenommen. Dabei geht es um die Untersuchung des Urins, wobei es sich um die von den menschlichen Nieren abgesonderte Flüssigkeit handelt. Mit dem Urin werden verschiedene Produkte des Stoffwechsels aus dem Körper ausgeschieden. Der Urin des Menschen wird im Rahmen einer Urinuntersuchung im Labor nach unterschiedlichen Kriterien betrachtet und analysiert, so geht es um den Eiweiß-, Zucker- (Uringlukose) und Nitritgehalt, um den ph-Wert des Urins, aber auch um Blut und Ketone. Diese Substanzen kommen im Normalfall nicht im menschlichen Urin vor, diese können aber mit Hilfe eines Urinstreifentests nachgewiesen werden. Dieser Test basiert auf bestimmten chemischen Reaktionen. Außerdem von großer Bedeutung bei der Urinuntersuchung im Labor sind das Auftreten von Bakterien und die Analyse der Farbe des Urins. So kann man das Auftreten von Bakterien mit dem so genannten Urikult-Test nachweisen, wobei bestimmte Nährböden in eine Probe des Urins getaucht werden, diese speziellen Nährböden werden während der Nacht mit Hilfe eines Inkubators bestrahlt und die Auswertung erfolgt am nächsten Tag: So wird es ermöglicht, eine Bestimmung der Keimzahl vorzunehmen. Ähnlich erfolgt das Anlegen einer so genannten Urinkultur im Rahmen der Urinuntersuchung im Labor. Hier wird allerdings ein Antibiotikum angewandt. Es geht dabei um die Überprüfung, ob die vorhandenen Bakterien resistent gegen das angewandte Antibiotikum sind. Von großer Bedeutung ist auch die Urinfarbe: Diese kann hell, rot, weiß, dunkel oder gar schwarz sein, abhängig von der Art der Erkrankung. Urin kann auch schaumig wirken. Diese Werte können mit dem Auge erfasst werden.
Name: yung E-Mail: p.berger@schindler-gitarren.at
|