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Was kann man gegen das Repetitive Strain Injury (RSI) Syndrom tun? |
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Name: Sandra E-Mail: indian.princess@hotmail.de Viele Menschen arbeiten privat oder beruflich intensiv mit Computern. Die Überstrapazierung der Handgelenke z.B. durch eine falsche Sitzhaltung oder der unergonomischen Ausstattung von Computer-Arbeitsplätzen kann zu einer Sehnenscheidenentzündung oder gar der dauerhaften Schädigung des Bewegungsapparates führen. Betroffen sind insbesondere Menschen, die im Beruf schnelle, sich ständig wiederholende Bewegungen der Arme und Finger ausführen müssen (z.B. Tippen oder Fließbandarbeit). Etwa drei bis vier Prozent der berufstätigen Bevölkerung leidet heutzutage unter den Symptomen des sogenannten Repetitive Strain Injury (RSI) Syndroms, das sich in Muskelschmerzen, Missempfindungen wie Kribbeln, Ziehen, Kältegefühl, Taubheitsgefühl und Kraftverlust im Unterarm ausdrückt. Bereits bei ersten Anzeichen und dem zunächst schwachen Auftreten der o.g. Symptome sollte der Betroffene Gegenmaßnahmen ergreifen. Immerhin kann das RSI-Syndrom chronisch werden und unbehandelt sogar zu Berufsunfähigkeit führen. Zunächst sollte eine gute Sitzhaltung und ein ergonomischer Arbeitsplatz angestrebt werden. Regelmäßige Arbeitsunterbrechungen, der regelmäßige Handwechsel bei der Maus-Nutzung und viel Bewegung sind genauso wichtig. Gleichzeitig sollte das Handgelenk mit einer Handgelenkbandage gestützt und stabilisiert werden. Halten die Symptome an, lässt sich ein Besuch beim Facharzt aber nicht vermeiden. Dieser kann zusätzlich mit medikamentösen oder chirurgischen Maßnahmen kurzfristig für schmerzfreiheit sorgen. Langfristig sollte das Therapieziel aber darauf abzielen, ein schmerzfreies Tätigkeitsmuster zu erlernen.
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