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Der Ausdruck "Visus 6/6" bzw. "Visus 20/20" wird häufig verwendet, um die Sehschärfe zu charakterisieren. Nur wenige wissen jedoch, worauf sich die Angabe eigentlich bezieht. Noch weniger Menschen sind sich bewusst, dass eine Sehschärfe von 6/6 bzw. 20/20 keineswegs der bestmögliche Wert ist und in vielen Fällen sogar Personen mit schlechterem Visus eine höhere Sehschärfe erreichen können, wenn sie sich einer korrigierenden Augenlaserbehandlung unterziehen. Jeder, der einen Optiker aufsucht, sollte sich darüber im Klaren sein, dass der 6/6-Wert keinen Bezug zu den tatsächlichen Augenmessungen hat, die beispielsweise auf dem Rezept erscheinen. Stattdessen wurde der Begriff als hilfreiche Vergleichsmarke für die menschliche Sehschärfe entwickelt, die auf einem Wert basiert, der als "die Norm" festgelegt wurde. Der Ausdruck 6/6 oder 20/20 beschreibt die durchschnittliche Sehschärfe, die die meisten Personen auf eine Entfernung von 6 Metern bzw. 20 Fuß haben. Um dies anhand einer Sehtafel zu verdeutlichen, mit der jeder, der regelmäßig einen Sehtest macht, vertraut sein wird: Ein geringerer Wert, wie z. B. 6/12 bzw. 20/40, heißt, dass Sie auf eine Entfernung von 6 Metern oder 20 Fuß das erkennen, was eine durchschnittliche Person bereits auf eine Entfernung von 12 Metern oder 40 Fuß sieht. Umgedreht bedeutet ein Wert von 6/3 bzw. 20/10, dass jemand mit äußerst hoher Sehschärfe die Tafel schon aus einer Entfernung von 6 Metern/20 Fuß lesen könnte, während die durchschnittliche Person die gleiche klare Sicht erst bei einer Entfernung von 3 Metern/10 Fuß hätte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Messangabe 6/6 bzw. 20/20 nicht die hilfreichste oder praktischste Methode zur Bestimmung der Sehschärfe ist – hinzu kommt, dass Fuß als Längenmaß heute veraltet ist. Trotzdem kann sie ganz nützlich sein für alle, die ihre Sehschärfe selber einmal überprüfen möchten. Denken Sie daran, dass 6 Meter der Richtwert für eine normale optische Wahrnehmung ist. Wenn Sie der Ansicht sind, dass Ihr Visus schlechter ist als 6/6, käme für Sie eventuell eine Augenlaserbehandlung in Frage, durch die sich in einigen Fällen eine überdurchschnittliche Sehschärfe erreichen lässt. Dies könnte besonders für Berufsgruppen oder Freizeitbeschäftigungen von Vorteil sein, bei denen es auf gute Hand-Auge-Koordination und schnelle Reaktionen ankommt, wie z. B. beim Sport. Personen, die Kontaktsportarten betreiben und für die deshalb traditionelle Verfahren zum Augenlasern nicht in Frage kommen, können sich über mögliche Alternativen informieren, darunter die LASEK-Behandlung, bei der die oberste Schicht der Hornhaut neu modelliert wird, um für langfristig verbesserte Sehschärfe zu sorgen, ohne dass eine Hornhautlamelle (Flap) entsteht, wie es bei einer LASIK-Operation der Fall wäre. Paul Buchanan schreibt für eine digitale Marketingagentur. Dieser Artikel wurde von einem Kunden der besagten Agentur in Auftrag gegeben. Der Artikel ist nicht als Werbematerial gedacht, sondern vermittelt professionellen Inhalt.
Name: Karoline Spiessl E-Mail: karoline@pr-sending.co.uk
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