
Rat, Vorsorge, Heilung rund um Ihr Wohlergehen
Wie kann man im Büro den Rücken schonen? |
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Der Sitzmarathon im Lebensraum Büro bringt trotz aller Vorteile eine große Problematik mit sich: Immobilität. Die starre Haltung während des langanhaltenden Sitzen drückt die Blutgefäße in den Muskeln zusammen, sodass schmerzhafte Verspannungen auftreten können. Insbesondere die Rumpfmuskulatur erschlafft dabei und kann daraufhin die Wirbelsäule nicht mehr ausreichend stützen. Zu langes Sitzen führt zudem zu einer Mangelversorgung der Bandscheiben. Da der Belastungsdruck im Sitzen ca. 1,5 mal so hoch ist wie im Stehen wird deren Flüssigkeit wie bei einem Schwamm ausgedrückt. Dadurch verlieren sie an Elastizität und altern vorzeitig. Im schlimmsten Fall drücken die Scheiben auf die Nervenfasern – auch bekannt als Bandscheibenvorfall. Leider ist der Stoßdämpfer für das Kreuz nicht austauschbar. Daher ist Prophylaxe gefragt. Um der frühzeitigen Degeneration des Stütz- und Bewegungsapparates vorzubeugen, empfiehlt sich auch im Büro ein häufiges Wechseln zwischen Sitzen, Stehen und Laufen. Mediziner sprechen sich dafür aus, maximal die Hälfte der Arbeitszeit im Sitzen zu verbringen. Zusätzlich wird infolge dessen die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit verbessert. Höhenverstellbare Schreibtische ermöglichen Bewegung auch bei langer Arbeit am Monitor. Der Arbeitsplatz kann elektromotorisch oder mechanisch auf Wunschhöhe angepasst werden. Die Tischplatte sollte dabei so eingestellt werden, dass sie je nach Körperhaltung auf Höhe der Ellbogen positioniert ist. Wird der Tisch zum Stehpult umfunktioniert, kann er z.B. für das Telefonieren, das Sortieren der Post oder für kleine Besprechungen genutzt werden. Mit flexiblen Kabeln oder Funklösungen wandert auch der Computerbildschirm auf Augenhöhe mit. Doch auch die Steh-Phasen sollten nicht länger als auf 20 Minuten ausgedehnt werden. Hilfreich für das Anregen der körperlichen Zirkulation ist ein kontinuierliches Verlagern des Gewichtes von einem Bein auf das andere. Forschungen wiesen nach, dass durch höhenverstellbare Schreibtische Beschäftigte animiert werden, bis zu 30 Prozent weniger zu sitzen. Das neue dynamische Arbeitsverhalten muss erst trainiert werden. Die positive Wirkung für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden bleibt danach aber stabil. Verfasst von Stephan Maxim maxim(ät)oneserv.de
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