5. Spannungen zwischen den USA und Europa  Vor Beginn der 70er Jahre exportieren die US-amerikanischen Hersteller ca. 1/3 ihrer Produktion ins Ausland - Wie entwickelte sich der Markt für Düsenjets nach dem zweiten Weltkrieg? IV   Wie entwickelte sich der Markt für Düsenjets nach dem zweiten Weltkrieg? IV

Blättern durch ganz-schlau.de: Neuigkeiten aus der Hi-Tech-Branche und Forschung<BR> <BR> Kategorien durchblättern:


Neuigkeiten aus der Hi-Tech-Branche und Forschung
 

Wie entwickelte sich der Markt für Düsenjets nach dem zweiten Weltkrieg? IV

Gesehen: 1847
Bewertungen: 0

5. Spannungen zwischen den USA und Europa

Vor Beginn der 70er Jahre exportieren die US-amerikanischen Hersteller ca. 1/3 ihrer Produktion ins Ausland. Die Bedeutung des Handels ist seit dem kontinuierlich gestiegen. Für die Entwicklung der europäischen Flugzeugproduktion war und ist der Handel von besonderer Bedeutung, und hier besonders die Exporte auf den großen amerikanischen Luftverkehrsmarkt.[1] Der unbeschränkte Markteintritt für Amerikaner und Europäer auf die Märkte des jeweils anderen, ist im Interesse aller Hersteller. Obwohl Flugzeuge zwischen beiden Märkten gehandelt werden, war das Verhältnis zwi­schen den Vereinigten Staaten und den Europäern stets gespannt. Diese Spannungen rühren aus den verschiedenen Subventionspolitiken. Die Amerikaner kritisieren neben den direkten Subventionen die aggressiven Regierungsinterventionen, um den Export des Air­bus zu fördern (siehe obiges Beispiel). Die Amerikaner haben auf die Handelspraktiken der europäischen Regierungen in der Regel hilflos reagiert. Gesetzliche Möglichkeiten wie Strafzölle gegen die Subventionen, wurden mit Rücksicht auf die amerikanischen Airlines und aus Angst vor Gegenmaßnah­men seitens der EG nicht ausgeschöpft; es blieb stets bei Androhungen. Auf der anderen Seite wurden der amerikanischen Administration die indirekten Subventio­nen vorgehalten. 1979 handelten beide Kontrahenten eine Gatt-Vereinbarung aus, die eine Reihe von Handelspraktiken unterbinden sollte, um den Handel zu liberalisieren. Diese Vereinbarung brachte einige Fortschritte, aber die Spannungen konnten nicht end­gültig ausgeräumt werden.  

 

Erst 1992 wurden in Verhandlungen wirkliche Fortschritte erzielt. Sowohl Europäer und Amerikaner schraubten in einem bilateralen Abkommen ihre Forderungen auf ein realisti­sches Maß zurück, in der Erkenntnis, dass eine völlige Abschaffung sämtlicher Subventio­nen unrealistisch ist. Hiernach verpflichteten sich die Europäer u.a. die direkten Subven­tionen auf 1/3 zu begrenzen, während die indirekten (Militär-)Subventionen auf 4% fest­gesetzt wurden.[2]

 

 

 

 

 


[1] Vgl. S. 195

 

 

[2] Vgl. Cowe, Roger: Clinton steps into tangled web of aerospace subsidy, in: THE GUARDIAN, London 24. 2. 1993

Weiterblättern:
vorwärts:

Wie entwickelte sich der Markt für Düsenjets nach dem zweiten Weltkrieg? V

vorwärts:

Was sind die 4 großen Trends der Zukunft?

zurück:

Wie entwickelte sich der Markt für Düsenjets nach dem zweiten Weltkrieg? IIII

zurück:

Wie entwickelte sich der Markt für Düsenjets nach dem zweiten Weltkrieg? III

Weitere Fragen / Themen in dieser Kategorie:

China auf der Suche nach neuer Energie

Was ist "Team Product Engineering"?

Was ist eigentlich ein Teamkalender?

Terassenheizstrahler für den Gewerbe- und Privateinsatz

Wie funktioniert das OSI - 7 Schichten Referenzmodell?

Was bedeuten CAD, CAM und CATIA?

Ist Mathematik lebenswichtig?

Erste XenSource Partner in Deutschland?

Was ist eine Wärmepumpe?

Was ist ein Laserschutzbeauftragter (LSB)?


  by Knowledge-base-publisher 5. Spannungen zwischen den USA und Europa  Vor Beginn der 70er Jahre exportieren die US-amerikanischen Hersteller ca. 1/3 ihrer Produktion ins Ausland  Impressum / Nutzungsbedingungen | Kontakt | Redakteur werden | Sitemap   
Nichts passendes gefunden? Weitersuchen bei Google
- Hanf - Gegen Spam - Existenzgründer Geschäftsideen - Helden aus Osnabrück - Weihnachts-Geschenkideen - Blog - Urlaub Südafrika - Web2.0 Lexikon - Spielzeug - Barbie-Puppen - Büromaterial einkaufen

5. Spannungen zwischen den USA und Europa Vor Beginn der 70er Jahre exportieren die US-amerikanischen Hersteller ca. 1/3 ihrer Produktion ins Ausland