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Laut Definition ist die Materialwirtschaft oder Warenwirtschaft, ein Aufgabengebiet der Betriebswirtschaftslehre und des Wirtschaftsingenieurwesens, beschäftigt sich mit der Verwaltung sowie der zeitlichen, mengenmäßigen, qualitativen und eventuell auch räumlichen Planung und Steuerung der Materialbewegungen innerhalb eines Unternehmens und zwischen dem Unternehmen und seiner Umwelt. Sie koordiniert den Warenfluss zwischen Lieferanten, Kunden, Bedarfsträgern (z. B. Produktion) und den Lagern. In produzierenden Unternehmen stellt sie die Versorgung der produzierenden Bereiche mit direkten Gütern wie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Zulieferteilen und Halbfabrikaten sowie allgemein die Versorgung mit indirekten Gütern wie Büroartikel, Ersatzteile oder Serviceleistungen sicher. Ein System oder Software in diesem Zusammenhang ist angestrebt die Vorgänge sowie das Kapital des Unternehmens abzubilden. Es visualisiert Materialbewegungen, verknüpft Produkte mit Kunden und stellt Auswertungen bereit. Für mich ist jedoch eine Warenwirtschaft der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Betriebes. Wer heute immer noch nach dem alten Handwerker Pi-Mal-Daumen Prinzip kalkuliert, seine Ausgaben und Einnahmen nicht kennt, verliert. Also heißt es wohl "wirtschaften nach dem richtigen System mit richtiger Software"?!
Name: Alexander Enns E-Mail: alexander.enns@kluegi.de
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