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Unter dem Wort Mondholz versteht der Volksmund solches Holz, welches auf besonders kargen Böden gewachsen ist und in der Weihnachtszeit bei abnehmenden Mond und Neumond geerntet wurde. Zudem wird Anfang März als geeigneter Erntezeitpunkt für Mondholz benannt.
Dem Mondholz werden besondere Eigenschaften zugeschrieben. Es gilt als extrem stabil. Die Widerstandskraft gegenüber Schädlingen soll sehr ausgeprägt sein. Das Holz gilt der Überlieferung nach als schwindarm, rissfrei und unempfindlich gegenüber Insekten. Angeblich gibt es Kamine in Jahrhunderte alten Bauernhäusern, die im Innen mit Mondholz ausgekleidet sind. Dort kohlt das Holz zwar oberflächlich, verbrennt aber nicht.
Diese Eigenschaften sind vor allen in akademischen Kreisen umstritten. Die Art der Holzgewinnung stammt aus Jahrhunderte alten Überlieferungen und wird vor allem in Österreich, aber auch im süddeutschen Raum praktiziert.
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