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Sichere Geldanlagen, die dem Sparer eine höhere Verzinsung als das altbekannte Sparbuch bieten, sind derzeit hoch im Kurs. Obwohl die Aktienmärkte seit 2 Jahren nur noch den Weg von Hoch zu hoch kennen, stecken wir Deutschen jährlich über 1.000 Milliarden Euro in festverzinsliche Geldanlagen. Dabei stehen die Tagesgeldkonten beim Sparer besonders hoch im Kurs. Hier kann man jederzeit an sein angelegtes Geld, kann die Sparsumme nach belieben variieren und die Tagesgeldzinsen sind dank steigendem Leitzins der Europäischen Zentralbank auch wieder auf einem Niveau, welches sogar das der meisten Geldmarktfonds übertrifft. Während die besten Geldmarktfonds derzeit gerade einmal um die 3% Rendite erwirtschaften, bieten gute Tagesgeldkonten eine Verzinsung von um die 3,5% und das bei täglicher Verfügbarkeit und ohne dass zu ihrem Erwerb ein Depot bei der Hausbank oder einem Onlinebroker vorhanden sein muss und Gebühren anfallen. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Sparer für ein Tagesgeldkonto anstelle eines Sparbuches entscheiden. Wichtig ist aber wie bei allen Sparformen, die Erträge nur in Form von Zinsen erwirtschaften, dass auf die Nachsteuerrendite geachtet wird. Da nächstes Jahr die Sparerfreibeträge fast halbiert werden, sind Zinserträge nur noch bis zu einer Höhe von 750 Euro bei Ledigen und 1.500 Euro bei Verheirateten steuerfrei. Werden also aufs Tagesgeld Zinsen von mehr als diesen Freibeträgen erzielt, so muss alles, was darüber hinausgeht, mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuert werden. Dazu kommt, dass die meisten Sparer mehrere solcher Freistellungsaufträge haben: einen fürs Girokonto und am Ende sogar noch einen fürs Depot. Hier heißt es also: Freistellungsaufträge prüfen und gegebenenfalls anpassen, damit die erwirtschafteten Tagesgeldzinsen nicht am Ende zum Großteil der Steuer zum Opfer fallen.
Name: Daniel Franke E-Mail: info@tagesgeldvergleich.net
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