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Ein Girokonto besitzt inzwischen wohl jeder Deutsche, der beruflich irgendwo tätig ist. Aber wie sieht es mit einem Tagesgeldkonto aus? Hier ist die Marktdurchdringung lange nicht so stark. Einen Girokonto Test haben allerdings die wenigsten Girokonto Besitzer vor der Auswahl eines neuen Girokontos durchgeführt. Denn auch mit dem Girokonto lassen sich, wenn man einen erfolgreichen Girokonto Test durchgeführt hat, ordentliche Zinsen erwirtschaften.
Die Frage, die hier behandelt werden soll, ist aber die Frage, ob mit einem Girokonto oder mit einem Tagesgeldkonto höhere Zinsen erwirtschaftet werden können. Da, wie bereits erwähnt, die Vebreitung von Girokonto schon sehr gut ist, ist zunächst ein Blick auf die Situation in Bezug auf Tagesgeldkonten notwendig.
Das meiste Geld haben die Deutschen Verbraucher nämlich nicht auf Tagesgeldkonten mit relativ hohen Zinsen gebunkert, sondern auf relativ niedrig verzinsten Sparbüchern. Die Zinshöhe bei Sparbüchern liegt in der Regel zwischen einem und eineinhalb Prozent im Jahr. Ein bestes Tagesgeldkonto kann derzeit zwischen vier und fünf Prozent Zinsen im Jahr erwirtschaften. Das ist eine Differenz von cirka 3 Prozent im Jahr.
Rechnet man nun mit einem durchschnittlichen Guthaben von 10.000 Euro, so liegt die Differenz der erwirtschafteten Zinsen bei sage und schreibe 300 Euro im Jahr! Das beste daran ist auch noch, dass ein Wechsel zu einem hoch verzinsten Tagesgeldkonto gar nicht mal sehr viel Aufwand bedeutet. Im Internet gibt es jede Menge Finanzportale, die Tagesgeld Vergleiche anbieten, über die man schnell zu einem neuen Tagesgeldkonto kommt.
Girokonten mit hohen Verzinsungen werden auf solchen Finanzportalen ebenso angeboten. Allerdings ist hier immer die Frage, wie diszipliniert der Einzelne auf dem Girokonto, mit dem die laufenden Kosten beglichen werden auf diesem Konto sparen kann. Aus diesem Grund empfehlen die meisten Experten neben einem Girokonto auch ein Tagesgeldkonto zu führen.
Fazit: Wer ein kostenloses Girokonto besitzt ist damit gut beraten. Allerdings ist es für kurzfristiges Sparen meist nicht geeignet, da das Guthaben oft im täglichen Leben irgendwie "verschwindet". Transferiert man aber übriges Geld auf ein Tagesgeldkonto und hat man es dort nicht immer so leicht zur Verfügung (Stichwort Geldautomat) so ist es dort wesentlich sicherer vor den eigenen Begehrlichkeiten geschützt.
Gastautor Tom Groß
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