Hat es jemals ausgereicht? Wenn man bedenkt, dass das stattliche Pflegegeld nie dazu gedacht war alles an anfallender Pflege zu finanzieren, versteht man warum es niemals möglich wird damit die tatsächlichen Kosten der Betreuung abzudecken. Der Stadt springt übrigens erst dann ein, wenn es sich herausstellt, dass sich jemand die nötige Pflege nicht leisten kann. Die Angehörigen werden, aber ebenso wie der Pflegebedürftige selbst, zu Kasse gebeten. Die öffentliche Pflege bietet nur Mindestleistungen und wer nicht in solch eine Situation geraten will, sollte so bald als möglich über eine der neuesten Pflegeversicherungen bescheid wissen und für sich überlegen. Pensionsvorsorge oder eine Pflegeversicherung? Die Idee der Pensionsvorsorge, die auf dem Versicherungsmarkt erstmals in den 90-gern angeboten wurde, entsprang der gleichen Überlegung, das der Staat keine allzu großen Pensionen auszahlen wird.
Die Pensionsvorsorge aber richtet sich an Menschen die das Älterwerden ehe zu vermehrten Freizeitaktivitäten animiert. Dies sind die gesunden und immer noch vitalen Pensionisten. Die Pflegeversicherung ist eben für den Fall gedacht wo die täglichen Aktivitäten eines gesunden Menschen durch Krankheit, Unfall oder durch das fortgeschrittene Alter, selbständig nicht mehr möglich sind. Da wir auch großen Wert auf qualitativ hochwertige Pflege legen, wollen wir alle auch gut und fachmännisch, im Falle einer Krankheit, betreut werden. Manchmal ist schon ein paar Tage Aushilfe Goldes wert und die Übersiedelung in das Altersheim kann so vermieden werden. Die Angebote der einzelnen Versicherungen sind sehr unterschiedlich und jeder ist gut beraten, der diese näher unter die Lupe nimmt und für sich selbst entscheidet wer für ihn in einem Pflegefall sorgen soll. Manche Versicherer bezahlen erst nach erbrachten Leistung und dann auch noch nur 80% der benötigten Summe. Ob so etwas tatsächlich einem nützlich sein kann, sollte noch vor der Unterschrift überlegt werden.
Name: Andreas Stöckl
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