Tagesgeld: Sind meine Anlagen in der aktuellen Finanzkrise sicher?


Die aktuelle Finanzkrise verunsichert immer mehr Anleger. Gerade die Kleinanleger, die über wenig Kenntnisse des Finanzmarktes verfügen und befürchten, hart angespartes Geld zu verlieren, sind zumeist ratlos, wenn es um die Frage geht, welche Geldanlage noch als sicher gelten kann. Tagesgeldanlagen sind hierbei eine Möglichkeit, die sowohl das Sicherheitsbedürfnis als auch den Wunsch nach einer guten Rendite erfüllen kann. Entscheidend ist, dass man als Verbraucher ein Tagesgeldangebot einer Bank wählt, die einem Sicherungsfonds angeschlossen ist. Bei privaten Banken ist dies der Sicherungsfond des Bundesverbandes der deutschen Banken; Sparkassen und Volksbanken schützen sich durch eigene Stützfonds. Bei den privaten Banken, die dem Sicherungsfond angeschlossen sind, gilt grundsätzlich, dass größere Banken in einem höheren Maße geschützt sind als kleinere Banken. Sprich: Auch große Anlagebeträge sind sicher angelegt und zwar auch dann, wenn die Bank pleite geht. Zudem hat die Politik auf die gegenwärtige Finanzmarktlage reagiert und ein Sicherungspaket verabschiedet, das für alle Banken gilt, die schon einem Sicherungsfonds angeschlossen sind. Neben dem Tagesgeld sind hierdurch auch Festgelder, Sparbücher, Sparbriefe und Girokonten geschützt. Nicht nur im Bereich Sicherheit hat das Tagesgeld immer noch einiges zu bieten, auch wenn man sich die Rendite anschaut ist es eine attraktive Option in Zeiten der Krise. Vor allem Privatbanken haben sich der aktuellen Marktlage angepasst und sind wegen der momentanen Geldverknappung bereit, höhere Zinsen für die Einlagen ihrer Kunden zu zahlen. Wählt man hierbei eine Bank, die dem Sicherungsfonds des Bundesverbandes der deutschen Banken angeschlossen ist, ergeben sich also gleich zwei Vorteile: Höhere Renditen und Sicherheit.

Name: Sebastian Post
E-Mail: sebastian.post@csn.de