Versteigerungen im Internet


Eine Alternative zum Einkaufen in einem Geschäft bieten Auktionen. Versteigerungen überschwemmen geradezu das Internet. Die unterschiedlichsten Dinge werden im Internet versteigert. Von der Luxusreise bis zum Flaschenöffner kann fast alles ersteigert werden. Das Prinzip ist für jeden leicht zu verstehen. Wer das höchste Gebot abgibt bekommt das Produkt. Ob man Ende ein Schnäppchen gemacht hat oder nicht richtet sind nach Angebot und Nachfrage. Die Preisermittlung bei Auktionen oder auch Versteigerungen ist speziell. Vom Verkäufer wird zu Beginn ein Wert festgelegt was er mindestens für die Ware bekommen möchte. Ob jemand viel oder wenig für das Angebot bietet kann jeder nach seinen eigenen Vorstellungen entscheiden. Und schon geht es los mit dem Bieten. Die Spannung bei der Auktion fängt an. Versteigerungen gibt es schon seit Jahrhunderten. Bereits 500 Jahre vor Christus waren sie bekannt. Im alten Babylon fand jedes Jahr ein Heiratsmarkt statt. Hier gab es die Möglichkeit für die Männer sich ihre zukünftige Braut zu ersteigern. Für die besonders hübschen Frauen wurde ein hoher Preis erzielt. Auch die Griechen handelten in Form von Versteigerungen. In erster Linie trieben sie Handel mit Sklaven auf großen Auktionen. Traditionelle Auktionshäuser wie wir sie noch heute kennen gibt es erst seit ungefähr 200 Jahren. In der heutigen Zeit spielen Ort und Zeit bei Auktionen keine Rolle mehr. Die Möglichkeit an einer Auktion teilzunehmen ist sehr viel einfacher geworden. Man benötigt nur einen Internetanschluss. Möchte man z B einen Reisekoffer ersteigern hat man eine große Auswahl. Die Länge der Zeit während der geboten werden kann ist begrenzt. Ob man harte Konkurrenz hat oder nicht kann man auch im Internet mitverfolgen. Die Kunst besteht darin zur richtigen Zeit das richtige Gebot abzugeben. Viele Menschen werden regelrecht süchtig danach. Jeder siebte Deutsche hat schon mal an einer Online Auktion teilgenommen. Wissenschaft und Forschung begeistern sich ebenso für das Phänomen der Auktionen. Wissenschaftler analysieren z B Fragen wie was ist der gerechte Preis? Die traditionellen Auktionen gibt es aber weiterhin. Der Auktionator ist bei solch herkömmlichen Auktionen zuständig für den Mindestpreis. Das Handzeichen gilt bei diesen Versteigerungen als Gebot. 

Name: Daniel Keppler
E-Mail: alexggarcia@web.de