Um seine stumpfen Sägeketten wieder zu schärfen, stehen dem Anwender 3 mögliche Wege zur Verfügung. 1. Sägeketten schärfen im Fachbetrieb 2. Sägeketten mit einer Feile selber nachschärfen 3. Sägeketten mit einem Kettenschärfgerät nachschärfen Informationen zum schärfen mit einem Kettenschärfgerät : Abgesehen von der grundsätzlichen Frage für welches der vielen Kettenschärfgeräte am Markt man sich entscheidet, denn immerhin gibt es diese in unterschiedlichen Preisklassen und Qualitätsstufen, angefangen von den Heimwerkergeräten für die gelegentliche Nutzung bis hin zu dem Sägeketten Schärfgerät für den professionellen Einsatz, so ist die Nutzung beim schärfen doch fast identisch. Vor dem nachschärfen seiner Sägketten sollte man sich zuerst informieren, in welchem Winkel die Kette optimal geschärft wird. Diese Information befindet sich bei hochwertigen Sägeketten auf der Rückseite der Verpackung. In der Regel wird der Kettenspannstock auf 28-31° eingestellt. Bei einem hochwertigen Kettenschärfgerät befindet sich eine genaue Skala auf dem Spannstock, bei günstigeren Ausführungen fehlt diese oftmals und daher sollte der Anwender hier eine fabrikneue Sägekette als Muster anhalten und mit einem Reißstift seine Markierung(en) selber anbringen. Der zweite wichtige Punkt ist die Einstellung des Neigungswinkels der Schärfscheibe. Auch hier gibt es wieder Unterschiede bei dem Kettenschärfgerät. Die günstigen Modelle besitzen oftmals keine Einstellungsmöglichkeit – der Winkel mit dem die Schleifscheibe auf die Sägekette trifft ist fest vorgegeben. Bei den hochwertigen Modellen kann der Kopf hingegen von -80° bis +80° frei geschwenkt werden. Der entscheidende Vorteil hierbei ist, dass die Zähne der Sägeketten durch einfaches verstellen des Schleifkopfes immer von außen nach innen geschärft werden können. Eine Gradbildung an der Außenseite wird somit deutlich reduziert. Als letzter wichtiger Punkt ist der Schärfvorgang an sich zu nennen. Viele Anwender machen den Fehler die Scheibe zu lange an den Schneidzähnen zu lassen (entweder weil Sie zu vorsichtig / langsam arbeiten, oder weil zu schnell zu viel Material abgetragen wird). Die richtige Benutzung bei einem Kettenschärfgerät ist der goldene Mittelweg. Schnelle kurze Hübe mit dem Schleifkopf sind genau richtig – vor allem um die Wärmeentwicklung auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Fängt der Schneidezahn der Sägekette nämlich an sich zu verfärben, oder gar rot zu glühen, ist es mit der hohen Laufleistung oftmals vorbei. Die richtige Methode zum nachschärfen ist also sehr wichtig um eine optimal scharfe Sägekette zu erhalten.
Name: Sven Meyer
E-Mail: s.meyer@holz-metall.info