Viele Urlauber sind für ihre Reisebuchung auf die Schulferien angewiesen. So kommt es, dass sich gerade im Hochsommer – Juli und August – Spaniens Strände mit deutschen Touristen füllen. Die oft große Hitze wird allerdings nicht von allen Menschen als angenehm empfunden. Mit welchen Strategien lässt sich das Urlaubsvergnügen steigern?
Sehr hilfreich ist es, wenn sich deutsche Spanienurlauber am spanischen Lebenstakt orientieren: eher früh als spät aufstehen, tagsüber opulente Mahlzeiten vermeiden, während der Mittagshitze eine lange Pause machen – und dafür noch einmal abends fit und aktiv sein. Für diese Umstellung braucht der Körper eventuell einige Tage Zeit, aber gerade bei einem längeren Spanienurlaub besteht die gute Chance, nicht schon um 18 Uhr das Hotelabendessen einzunehmen.
Der zweite, ebenso wichtige Ansatzpunkt gegen den Hitzekoller ist die richtige Wahl der Urlaubsregion. Besonders heiß wird der spanische Hochsommer im Zentrum des Landes, zum Beispiel in der Hauptstadt Madrid, sowie im Südwesten in der Region Sevilla. Temperaturen von mehr als 40 Grad im Schatten sind hier möglich. Hierhin sollte man also als hitzempfindlicher Mensch eher im Frühling reisen.
Lindere Lüfte versprechen im Allgemeinen die Küstenregionen und die Inseln. Erstaunlich konstant bei rund 22 bis 25 Grad sind die Höchstwerte auf den Kanarischen Inseln. Fast mitteleuropäisch anmutende, mit Niederschlägen durchsetzte Hochsommer kann man im Norden und Nordwesten Spaniens erleben, beispielsweise in Galicien.
Name: Jürgen Reschke
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