Kletterrosen sind die am stärksten wachsenden Rosen, brauchen jedoch extrem wenig Bodenfläche. Sie sollten möglichst in südliche Richtung gepflanzt sein und eine stabile Rankhilfe zur Verfügung haben, damit den langen, mit Blüten übersäten Ästen, genügend Halt geboten wird. Im Gegensatz zum Efeu besitzen Kletterrosen keine Haftwurzeln, sondern stabilisieren sich nur durch Verhaken ihrer Stacheln und können so empor klettern. Durch Handanlegen kann man die Wuchsrichtung der Rose steuern, indem man die Triebe in die gewünschte Richtung führt. Für eine besondere Blütenpracht sollte man die Triebe möglichst waagrecht führen, da so mehr blütenreiche Seitentriebe gebildet werden, die im Gesamten ein wahres Blütenmeer entstehen lassen.
Insgesamt gibt es zwei Gruppen von Kletterrosen: die Climber und die Rambler. Als Climberrosen gelten die bekannten öfterblühenden Kletterrosen, wie z.B. die Sorten "Sympathie" oder "New Dawn". Sie bilden einfache bis edelrosenartige Blüten und erreichen eine Wuchshöhe bis ca. 3m.
Ramblerrosen wachsen jedoch aufgrund ihrer einmaligen Blüte wesentlich stärker und erreichen so ohne Probleme Höhen von 5m und mehr. Bekannte Vertreter sind z.B. "Bobbie James" oder "Chevy Chase".
Name: Björn Agel
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