Was ist Schmuck?


Schmuck, die Geschichte Seit es Menschen gibt, gibt es auch Schmuck. Schmuck sind an Körper oder Kleidung getragene Gegenstände, die der Verschönerung dienen. Ursprünglich wurde Schmuck aber vor allem auch zur Abwehr von Gefahren, z.B. in Form eines Amulettes, oder als Talisman benutzt. Heutzutage assoziiert man mit Schmuck Ziergegenstände in Form eingefasster Edel- und Halbedelsteine, attraktiver Metalle wie Gold, Silber, Platin, Kupfer und Messing, die eine ästhetische und repräsentierende Wirkung erzielen. Eine repräsentierende Wirkung durch schmückende Elemente bezieht sich jedoch nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Gegenstände oder Räumlichkeiten. Um hier eine optische Aufwertung zu erzielen werden z.B. Tische mit Kerzen, Tischdecken und Blumen, Fenster mit Vorhängen und Türen mit Kränzen geschmückt. Zu besonderen Anlässen wie Weihnachten und Ostern werden Häuser geschmückt um die Bedeutung des Festtages hervorzuheben und positive Stimmung zu verbreiten. Menschen steigern durch Schmuck wie Ohrringe, Ketten, Juwelen, Ringe, Fußschmuck, Armschmuck, Haarschmuck und Broschen Ihre Attraktivität und haben die Möglichkeit einen bestimmten Status in der Gesellschaft zu symbolisieren. So dokumentiert der Ehering an sich eine rituelle Verbindung zu einem anderen Menschen einerseits und stellt durch sein Material, wie z.B. Gold, einen bestimmten Wert seines Trägers dar. Abgesehen von diesen kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründen für das Tragen von Schmuck steht jedoch vor allem auch die Liebe und Faszination des Menschen zu schönen, glänzenden und vor allem farbigen Materialien im Vordergrund.

Autor: Stefan Sommer

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