Was ist eine Wärmepumpe?


Im Zuge steigender Ölpreise ist die Wärmepumpe mal wieder aus eine gewissen Versenkung aufgetaucht. Weil das konventionelle Heizen teurer wird, sehen sich die Verbraucher nach Alternativen um. Hierzu gehören z.B. Pelletöfen und auch die Wärmepumpe. Wärmepumpen sind so etwas wie ein umgekehrter Kühlschrank. In einem Kühlschrank wird der Luft die Wärme entzogen und hinten kommt dann warme Luft raus. Bei der Wärmepumpe wird genau diese Wärme (die beim Kühlschrank die Abwärme ist) zum Heizen verwendet. 

Man kann das Prinzip natürlich auch etwas akademischer beschreiben. Die Wärmepumpe ist eine Maschine, Wärme unter Verwendung von Arbeit von einem niedrigeren Niveau auf ein höheres Niveau „pumpt“. Dies geschieht unter dem Aufwand von physikalischer Arbeit. 

Das beschriebene Prinzip findet in der Tat im Kühlschrank seine größte Verbreitung. Wie eingangs erwähnt, wird die Wärmepumpe aber auch wieder verstärkt zur Gebäudeheizung eingesetzt. In den letzten Monten haben sich so viele Häuslebauer für die Wärmepumpe entschieden, dass einige Hersteller mehrere Monate Lieferzeiten hatten. Unter diesen Lieferzeiten haben besonders diejenigen Bauherren zu leiden, die in den Wintermonaten ihr neues Eigenheim beziehen und deren Heizungsbauer sich auf zu optimistische Zusagen ihrer Lieferanten verlassen haben. 

Bei der Anschaffung einer Wärmepumpe muss nicht nur der Preis der Maschine berücksichtigt werden. Zusätzlich müssen Tiefbohrungen gemacht werden. Es gibt jedoch auch Wärmepumpen, die mit flächig verlegten Wärmetauschern funktionieren. Bekannte Hersteller von Wärmepumpen sind Buderus, Junkers, Vaillant, Stiebel Eltron und Viessmann. 

 

Klaus-Martin Meyer