Alle Jahre wieder freuen wir uns auf das Weihnachtsfest. Wir erinnern uns an die Geburt des Heilandes Jesus Christus und wie er von der Jungfrau Maria in einem Stall zu Bethlehem geboren wurde. Dort musste sie, zusammen mit ihrem Verlobten Josef hin, weil in Bethlehem kein Platz in einer Herberge mehr frei war. Denn in Bethlehem waren Maria und Josef nicht zu Hause. Sie wohnten in Nazareth, mussten aber nach Bethlehem aufbrechen, weil Kaiser Augustus eine Volkszählung angeordnet hatte und man sich in der Heimatstadt seiner Vorfahren einschreiben lassen musste. Für Maria war das sicherlich kein Zuckerschlecken, denn sie war hochschwanger. Und so kam es dann auch, dass sie in Bethlehem in einem Stall niederkam, da kein besserer Platz zur Verfügung stand. So wurde der Sohn Gottes mitten neben Vieh in einem Stall geboren, hineingelegt in eine Futterkrippe. Würde man unter Menschen einen König solches zumuten? Sicherlich nicht, doch Gott erniedrigte sich selbst und nahm diese Demütigung hin um unsretwillen. Zur gleichen Zeit waren Hirten auf dem Feld. Diesen erschien der Engel des Herrn und verkündigte ihnen die frohe Botschaft, nämlich dass der Heiland geboren sei, zu erretten das ganze Volk. Kurz danach erschien ein ganzes Heer von Engeln, die christliche Gedichte und Lobgesang anstimmten, nämlich das bekannte „Gloria in excelsis deo“ (Ruhm sei Gott in der Höhe).
Die Hirten brachen sofort auf, um das Gotteskind zu besuchen. Im Stall angekommen, huldigten sie dem Kind und ehrten es als König. Als Geschenk brachten sie Gold, Weihrauch und Myrrhe mit. Aus der Bibel erfahren wir, dass die jungen Eltern schon kurz darauf nach Ägypten fliehen mussten, weil König Herodes befohlen hatte, das Kind zu suchen und töten zu lassen. In Ägypten blieb die Familie bis zu Herodes Tod. Erst danach wagten sie die Rückkehr. Josef ließ sich wieder in Nazareth nieder, weshalb man auch oft von Jesus von Nazareth spricht. Und auch dieses Jahr gedenken wir wieder dieser Geschehnisse, die die Welt verändert haben. Eine neue Zeitrechnung setzte ein und auch heute ist Jesus Christus der Retter für alle, die ihn als ihren persönlichen Heiland und Retter im Glauben annehmen.
Name: Eckart Haase
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