Baumwolle oder Kunststoff im Büro? Wer hat die Nase vorn?


Die Wahl der richtigen Arbeitskleidung ist angesichts der Fülle von Möglichkeiten schlicht eine Qual. Gerade angesichts eines vollen Arbeitstages ist es nicht nur ärgerlich, sondern mitunter auch schädlich für die Gesundheit, wenn man morgens bei der Auswahl seiner Berufskleidung eine falsche Entscheidung getroffen hat. Deshalb hier nun einige hilfreiche Tipps und Hinweise: Nicht nur muss bei der Auswahl der Berufsbekleidung klar unterschieden werden, ob ein Arbeitnehmer in einem Gebäude tätig ist oder im Freien arbeitet. Im Büro ist man mit Baumwolle längst nicht auf der sicheren Seite. Denn auch in Gebäuden spielt das Klima eine wichtige Rolle. In Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit bzw. Tätigkeiten, in denen die Arbeitskleidung viel Wasserdampf ausgesetzt ist, ist eine Berufskleidung aus reiner Baumwolle kritisch. Baumwolle ist zwar sehr hautfreundlich, saugt aber jegliche Flüssigkeit auf und schließt sie ein. Jeder hat schon mal die Erfahrung gemacht, dass ein verschwitztes Baumwollhemd oder eine Bluse lange feucht bleibt. Der Andere kann es sehen und das ist äußerst unangenehm. Bei dieser Arbeitskleidung könnte also im allerschönsten Hochsommer die lindernde Zugluft oder ein willkommener Ventilator eine böse Erkältung hervorrufen. Daher ist es zu empfehlen, dass die Berufskleidung aus einem Gemisch aus Naturfasern und modernen Synthetikstoffen besteht. Das muss sich nicht nur auf das einzelne Kleidungsstück beziehen. Wer Baumwolle auf der Haut bevorzugt, der sollte bei Zugluft oder für die Pause außer Haus eine Jacke oder Weste mit Synthetikfasern parat haben. Moderne Textilien aus Polyester sind da eine ideale Ergänzung zur Berufsbekleidung. Heute ist Polyester vielen Kleidungsstücken beigemischt, da es durch seine Elastizität diese formschön hält und längst nicht so knitteranfällig ist wie dünne Baumwolle. Autor:Sigrid Wostbrock E-mail:i.wessels@2webshop.de