Forex und Day Trading
Forex – dieses Wort hört man immer wieder. Nicht jeder weiß, was darunter genau zu verstehen ist. Mit dem Begriff Forex (kurz für: Foreign Exchange Market, auch FX Market, Währungsmarkt oder Devisenmarkt) wird der globale Markt, auf dem mit Währungen und so genannten Devisen (also auf Währungen lautende Forderungen) gehandelt wird, bezeichnet. Das Besondere daran ist, dass der weltweite Währungsmarkt – Forex – an keinen fixen Platz an der Börse gebunden ist, er setzt sich vielmehr aus dem weltweiten netz der so genannten Interbankenbeziehungen zusammen. Bei Forex handelt es sich um den weltweit größten Finanzmarkt, bei dem das so genannte Day Trading natürlich eine maßgebliche Rolle spielt. So verzeichnet der Devisenmarkt beispielsweise im Jahr 200z einen Tagesumsatz von etwa vier Billionen US-Dollar.
Ein Devisengeschäft am Forex inkludiert den parallelen Kauf und Verkauf von verschiedenen Währungen am Interbankenmarkt. Dementsprechend können sich Tauschverhältnisse bilden, was bedeutet, dass der Wert einer einzelnen Währung dementsprechend in einer anderen ausgedrückt werden kann. So kommt es zur Bildung des nominalen Wechselkurses als Preisverhältnis zwischen zwei Währungen. Wichtig sind auch Schwankungen der Währungen, so geht es beispielsweise beim so genannten Day Trading geht es darum, innerhalb eines kürzesten Zeitrahmen Devisen zu kaufen und wieder zu verkaufen, um Tagesschwankungen der Währungen auszunützen. Dabei können natürlich immense Gewinne erzielt werden, ebenso muss man aber damit rechnen, dass man große Verluste verzeichnen muss. Der Spekulant dieser Börsenart muss sich diesem hohen Risiko bewusst sein.
Am Forex wird in erster Linie durch Termingeschäfte, aber auch durch Kassa gehandelt. Wie bereits erwähnt, dies gilt natürlich auch fürs Day Trading, wird immer eine Währung gegen eine andere getauscht – es ist nicht möglich, einen einseitigen Handel zu betreiben. Gewinne verzeichnen kann man dann, wenn eine Währung im Wert steigt, damit sie dann für mehr Geld wieder verkauft werden kann, als beim Kauf aufgewendet werden musste.